Übersicht
Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz
 
Krammsdorf (Stobricken), mit Gut Mühlenruh (Girnehlen) und Stannen (frühere Ortsteile Ober- und Unterstannen):

Kirchspiel Kanthausen (Judtschen). Amtsbezirk und Standesamtsbezirk Kanthausen (Judtschen). — E.: 195. GH.: 860,— RM. G.: 563 ha. —

Einklassige Volksschule, vor 1914 erbaut, 1925: Lehrer Hermann Pliquett, 1937: Lehrer Hans-Erich Konrad, bis zur Vertreibung am Ort. —

1937: Bürgermeister Bauer Franz Petri, lt. OF bis zur Vertreibung im Amt. —

Post: Stobricken über Gumbinnen (14 km). —

Landwirte: Fritz Aschmoneit, Friedrich Girod, Ida Lentzko (Landwirtswitwe), Anna Padeffke (Landwirtswitwe), Ernst Padeffke, Johann Padeffke, Franz Petri, Wilhelm Reich. —  
 
Handwerker: Tischlermeister Leopold Do?nakowski, Schmiedemeister Fritz Hippe, ?Schneiderin Marta Zimmermann.

Ferner:? Wirtschafter: Paul Aschmoneit, Kurt Dubois. —   

Besitzersöhne: Alfred Girod, Helmut? Girod, Willi Reich. —

Melker: Friedrich ?Gieger, Franz Müller, Karl Repstat, August? Schardien, Fritz Scheschonka. —

Hausbesit?zer Karl Radtke, Inspektor Ludwig Weber. —

Instmann: Ernst Zahlmann. —

Deputanten:? Otto Bonsa, Emil Dietrichkeit, Fritz Dimsat,? Fritz Giebler, August Mischkat, August ?Motzkus, August Naujokat, August Nau?joks, Hermann Sanwald, Fritz Schmidt, Fritz ?Stern. —

Arbeiter: Heinrich Hirsch, Otto ?Lasch, Otto Mustereit, Franz Naujoks, Fried?rich Schmidt, Fritz Vouta, Marta Zimmer?mann (Arbeiterwitwe). —

Sozialstatus: 1 ?Witwe, 1 Arbeiterwitwe, 2 Landwirtswit?wen, 1 Altsitzer. —

Stobricken mit? Stannen
1925: 1 Lehrer, 1 Gemeindevorsteher ?(Franz Petri), 7 Besitzer, 1 Tischler (Leopold? Donakowski), 1 Schneiderin (Martha Zim?mermann). —

Im Ortsteil Gut Girnehlen ?1937: Schweizer Franz Gutzat, Heinrich? Giebler (kein Beruf angegeben!), Landwirt? Otto Henkis (1925 noch Gutsbesitzer), Hof?gänger Hermann Demant. —

Deputanten:? August Blasinski, Franz Pudwell, Karl Se?her, Karl Weber. —

Rentenempfänger Gu?stav Demant. —

1925: Gutsbesitzer Otto ?Henkis, Müllermeister Paul Seeger, Wirt?schafterin Minna Schulz, Stütze Lisbeth? Schneider, Hausmädchen Erna Schiemann,? Schweizer Karl Schlösser. —

Fritz Niklaus ?erstattet folgenden Bericht:
 
Krammsdorf war ?ein reines Bauerndorf, etwa 1936 wurden die ?Gemeinde Stannen und das Gut Girnehlen ?eingemeindet.
  
Das Dorf lag an der Straße? Kanthausen—Nemmersdorf. —
 
Die Eigen?tümer waren: 1. Ida Girod 41,87 ha., 2. Wil?helm Reich 70,82 ha., 3. Ernst Padeffke? 101,50 ha., 4. Johann Padeffke 89,00 ha.?, 5. Franz Petri 32,92 ha., 6. Ludwig Weber? 107,40 ha., 7. Paul Aschmoneit 63,84 ha.?, 8. Otto Henkis 106,60 ha., 9. Fritz Hippe? 3,39 ha. 10., Schulland 3,12 ha.
 
Im Archiv? der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 Orts?fragebogen von 1966.
 
Letzter Amtsvorsteher? des Amtsbezirks Kanthausen: Wersenger aus Stangen?walde.
 
Zuständiger Polizeiposten Grodde in? Kanthausen (Judtschen).
 
Kein Gastwirt, kein ?Kaufladen.
 
2 selbständige Handwerker: ?Schmiedemeister Fritz Hippe und Tischler Donakowski.
 
8 Bauernhöfe. 1 Windmühle von Henkis. —
 
Verkehrslage: 5 km bis Bahnhof Kanthausen. —
 
Im Ersten Weltkrieg gefallen: ?. Im Zweiten Weltkrieg 16 Männer gefallen.


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